Sonntag 4. Oktober 2009, Elham Eghbali


Drei Menschenrechtsaktivistinnen aus dem Iran wurden am 29. September mit dem Lech Walesa Preis, der dieses Jahr zum zweiten mal verliehen wurde, in Danzig, Polen geehrt.


Die letzten drei Monate haben die Leidensgeschichte meines Volkes um einiges bereichert. Friedliche Demonstranten wurden auf der Straße erschossen, Inhaftierten wurden in grausamen Geheimgefängnisse der Regierung vergewaltigt und gefoltert. Die Leichen der unter Folter verstorbenen Menschen wurden in Massengräbern heimlich gestapelt. Familien und Angehörige wurden terrorisiert und eingeschüchtert.....

Diese Nachricht war aber ein kleines Trostpflaster auf die Wunde unserer Seele....

Shadi Sadr, ihre Schwester Ladan Sadr und Roya Borumand wurden für Ihre Aktivitäten, vor allem für Frauenrechte und Ihre Engagement gegen die barbarische Strafe "Steinigung" zum 66zigsten Geburtstag von Lech Walesa mit dem gleichnamigen Preis geehrt.

Den harten und steinigen Weg zur Demokratie müssen wir selbst hinter uns bringen und auch den hohen Preis dafür zahlen. Es ist uns aber sehr wichtig, und vor allen denen die in Persien gegen die barbarischen Fundamentalisten kämpfen, dass die Welt das wahre Volk Irans kennt und anerkennt.

Und die geistig kranken Fundamentalisten und Hassprädiger wie Ahmadinejad, der das Präsidentenamt nach einem unverschämten Wahlbetrug und dem anschließenden Putsch gestohlen hat, nicht als Präsident unseres Folkes akzeptiert.



Quelle: www.shabakeh.org